ERP für Medizintechnik – Validiert, rückverfolgbar, audit-sicher

MDR, ISO 13485, FDA – regulatorische Anforderungen sind kein Hindernis, wenn Ihr ERP dafür gemacht ist. Chargenrückverfolgung, Dokumentenlenkung, Änderungshistorie: alles integriert, alles nachweisbar. Sie konzentrieren sich auf Ihre Produkte, das System liefert die Compliance-Dokumentation.

Krones Logo – Referenzkunde von Versino
Rocholz Logo – Referenzkunde von Versino
HOSCH Logo – Referenzkunde von Versino
Sartorius Logo – Referenzkunde von Versino
RSG Group Logo – Referenzkunde von Versino

Was ein validiertes ERP für Ihre Medizintechnik leistet

Rückverfolgbarkeit ohne Lücken

Welche Charge Rohmaterial steckt in welchem Endprodukt? Welcher Mitarbeiter hat welchen Arbeitsgang freigegeben? Das ERP dokumentiert jeden Schritt automatisch – vom Wareneingang über die Fertigung bis zur Auslieferung an den Kunden. Bei Rückrufen oder Audits finden Sie in Sekunden, was Prüfer tagelang suchen würden. Vorwärts- und Rückwärtsverfolgung auf Knopfdruck.

Dokumentenlenkung nach Vorschrift

Arbeitsanweisungen, Prüfpläne, Freigabeprotokolle – alle qualitätsrelevanten Dokumente zentral verwaltet, versioniert und mit Gültigkeitsdatum versehen. Änderungen sind nachvollziehbar, veraltete Versionen werden automatisch gesperrt. Ihre Mitarbeiter arbeiten immer mit dem aktuellen Stand. Bei Audits zeigen Sie die komplette Änderungshistorie – ohne Aktenordner zu wälzen.

Produktion papierlos und nachweisbar

Fertigungsaufträge mit digitaler Begleitdokumentation statt Laufzettel. Jeder Arbeitsgang wird im System bestätigt, Messwerte und Prüfergebnisse direkt erfasst. Abweichungen lösen sofort eine Benachrichtigung aus. Am Ende des Auftrags existiert ein lückenloses Device History Record – automatisch erstellt, nicht mühsam zusammengetragen. Papierlose Fertigung, die Audits standhält.

Validierung als Standard, nicht als Projekt

Das ERP bringt validierungsfähige Strukturen mit: Benutzerberechtigungen, Audit-Trails, elektronische Signaturen, Änderungsprotokolle. Sie bauen auf einer Standardsoftware auf, die bereits in hunderten Medizintechnik-Unternehmen validiert wurde. Validierungsdokumentation und IQ/OQ-Vorlagen reduzieren Ihren Aufwand. Sie validieren einmal sauber – und bleiben bei Updates im validierten Zustand.

Foto von Günter Efinger, Efinger-Instruments

Günter Efinger

Geschäftsführer Efinger-Instruments GmbH & Co. KG

Mit SAP Business One haben wir die Digitalisierung unserer Fertigung erfolgreich gemeistert. Die Lösung überzeugt durch messbare Effizienzsteigerungen und eine beeindruckende Flexibilität, die sich perfekt unseren Bedürfnissen anpasst. Es ist die Art von technologischer Innovation, die nicht nur Prozesse, sondern auch Menschen verbindet und Zusammenarbeit fördert.

Das sagen unsere Kunden über uns und unsere Leistungen

Krones: Digitale Konzernprozesse weltweit effizient vernetzt

Krones berichtet im Video über die Konzernanbindung mit SAP Business One und die Zusammenarbeit mit Versino.

Crown Technics: Mehr Transparenz für internationales Wachstum

Crown Technics Ltd. berichtet im Video, wie SAP Business One für Transparenz sorgt und gemeinsam mit Versino den Weg für internationales Wachstum ebnet.

Rocholz: Tradition trifft digitale Effizienz

Rocholz GmbH zeigt im Video, wie das traditionsreiche Familienunternehmen mit SAP Business One transparente Kennzahlen schafft, Prozesse verschlankt und gemeinsam mit Versino die Basis für nachhaltiges Wachstum legt.

Efinger-Instruments: Papierlose Medizintechnik

Efinger Instruments zeigt im Video, wie mit SAP Business One und dem Add-on eWorks – realisiert in Partnerschaft mit Versino – eine vollständig digitalisierte, transparente Fertigung entsteht.

Engel Naturtextilien: Nachhaltige Textilproduktion mit digitaler Transparenz

Durch die Einführung von SAP Business One gewann Engel deutlich mehr Transparenz, konnte Stücklisten und textile Prozesse problemlos abbilden, Abläufe vom Wareneingang bis zum Versand beschleunigen und weiteres Wachstum bei gleichbleibendem Personal effizient unterstützen.

Häufig gestellte Fragen

Was Medizintechnik-Unternehmen über ERP, Validierung und regulatorische Anforderungen wissen sollten.

In der Medizintechnik ist das ERP-System Teil des regulierten Umfelds. Die MDR, ISO 13485 und bei US-Markt die FDA 21 CFR Part 11 verlangen lückenlose Rückverfolgbarkeit, Audit-Trails, elektronische Signaturen und eine validierte Systemumgebung. Ein Standard-ERP ohne diese Fähigkeiten zwingt Sie, regulatorische Anforderungen über Papier, Excel und Workarounds abzufangen – das erzeugt enormen manuellen Aufwand, ist fehleranfällig und hält keinem Audit stand. Ein branchengeeignetes ERP-System bringt diese Strukturen von Haus aus mit und macht Compliance zum Nebenprodukt Ihrer täglichen Arbeit statt zum separaten Projekt.

Validierung bedeutet den dokumentierten Nachweis, dass Ihr ERP-System genau das tut, was es soll – und das reproduzierbar. Dazu gehören eine Risikoanalyse, Installationsqualifizierung (IQ), operationelle Qualifizierung (OQ) und die Dokumentation der Testfälle. Klingt aufwendig, ist es aber nicht, wenn Sie auf ein System setzen, das bereits in hunderten Medizintechnik-Unternehmen validiert wurde. Fertige IQ/OQ-Vorlagen, validierte Standardprozesse und ein erfahrener Partner reduzieren den Aufwand erheblich. Entscheidend ist: Nach der Erstvalidierung bleiben Sie auch bei Updates im validierten Zustand, wenn Ihr System sauber konfiguriert ist – ohne jedes Quartal von vorne zu beginnen.

Bei einem Rückruf zählt jede Stunde. Sie müssen innerhalb kürzester Zeit wissen: Welche Chargen sind betroffen? Welches Rohmaterial von welchem Lieferanten wurde verbaut? An welche Kunden wurden die Produkte ausgeliefert? Ein integriertes ERP-System beantwortet diese Fragen per Vorwärts- und Rückwärtsverfolgung in Sekunden – nicht in Tagen. Für CAPA-Maßnahmen liefert das System die Datenbasis, um Ursachen systematisch einzugrenzen: Tritt das Problem bei einer bestimmten Materialcharge auf? Bei einem bestimmten Arbeitsplatz? In einem bestimmten Zeitraum? Je schneller Sie die Ursache finden, desto gezielter können Sie den Umfang des Rückrufs begrenzen und die Korrekturmaßnahme einleiten.

Ja – und der Gewinn ist enorm. Papierbasierte Laufzettel, handschriftliche Prüfprotokolle und Aktenordner voller Freigabedokumente kosten nicht nur Zeit, sondern sind auch eine permanente Risikoquelle bei Audits. Ein ERP-System digitalisiert Ihre Fertigungsbegleitdokumentation vollständig: Arbeitsanweisungen werden versioniert und gesteuert ausgegeben, Prüfergebnisse direkt am Arbeitsplatz erfasst, Freigaben elektronisch signiert. Am Ende jedes Fertigungsauftrags existiert ein lückenloses Device History Record – automatisch generiert, nicht mühsam zusammengeheftet. Unternehmen, die diesen Schritt gehen, berichten typischerweise von 30 bis 50 Prozent weniger Aufwand für die Dokumentation und deutlich entspannteren Audits.

Change Control ist in der Medizintechnik nicht optional – jede Änderung an einem Produkt, einer Stückliste oder einem Fertigungsprozess muss dokumentiert, bewertet und freigegeben werden. Ein ERP-System bildet diesen Änderungsprozess strukturiert ab: Wer hat die Änderung beantragt? Welche Auswirkungen hat sie auf Zulassung, Fertigung und Lagerhaltung? Wer hat sie geprüft und genehmigt? Die komplette Historie ist jederzeit nachvollziehbar, inklusive Zeitstempel und elektronischer Unterschriften. Das schützt nicht nur vor regulatorischen Beanstandungen, sondern verhindert auch, dass unkontrollierte Änderungen in der Produktion zu Qualitätsproblemen führen.

Der US-Markt bringt mit FDA 21 CFR Part 11 eigene Anforderungen an elektronische Aufzeichnungen und Signaturen mit. Ein validierungsfähiges ERP-System unterstützt die Kernforderungen nativ: Audit-Trails, die jede Änderung protokollieren, rollenbasierte Zugriffssteuerung, elektronische Signaturen mit Authentifizierung und manipulationssichere Datenspeicherung. Wenn Sie bereits nach ISO 13485 arbeiten und Ihr ERP diese Fähigkeiten mitbringt, ist der Schritt zur FDA-Compliance kein Neuanfang, sondern eine Erweiterung Ihres bestehenden Qualitätssystems. Das spart Monate an Vorbereitungszeit und macht den Markteintritt in den USA planbarer.