ERP für Fertigung – Vom Angebot bis zum versandfertigen Produkt

Stücklisten, Arbeitspläne, Fertigungsaufträge, Materialdisposition – alles in einem System. Kein Wechsel zwischen Programmen, keine Excel-Listen für die Produktionsplanung, keine Insellösungen. Sie sehen jederzeit, was bestellt ist, was gerade produziert wird und was morgen ausgeliefert werden kann.

Krones Logo – Referenzkunde von Versino
Rocholz Logo – Referenzkunde von Versino
HOSCH Logo – Referenzkunde von Versino
Sartorius Logo – Referenzkunde von Versino
RSG Group Logo – Referenzkunde von Versino

Was ein integriertes ERP für Ihre Fertigung leistet

Stücklisten und Arbeitspläne an einem Ort

Mehrstufige Stücklisten mit Baugruppen, Varianten und Alternativpositionen. Arbeitspläne mit Arbeitsgängen, Zeiten und Ressourcen. Alles im ERP gepflegt, nicht in separaten Dateien. Ändert die Konstruktion etwas, ist es sofort in Kalkulation und Disposition sichtbar. Sie wissen vor dem ersten Arbeitsgang, was ein Auftrag kosten wird.

Materialdisposition ohne Überraschungen

Der MRP-Lauf analysiert Kundenaufträge, Lagerbestände und Lieferzeiten – und schlägt Bestellungen und Fertigungsaufträge vor. Sie sehen auf einen Blick, welches Material fehlt und wann es da sein muss. Keine manuellen Bestandslisten, keine vergessenen Bestellungen, keine Produktionsstopps wegen fehlendem Material.

Fertigungsaufträge mit vollständiger Kostenkontrolle

Aus dem Kundenauftrag wird der Fertigungsauftrag – mit Materialliste, geplanten Zeiten und kalkulierten Kosten. Materialentnahmen und Rückmeldungen buchen Sie direkt im System. Am Ende sehen Sie Soll und Ist nebeneinander: Was war geplant, was wurde verbraucht? Sie erkennen Abweichungen sofort und können gegensteuern, bevor der nächste Auftrag dieselben Probleme hat.

Chargen und Serien lückenlos dokumentiert

Welches Material wurde verbaut? Welche Charge, welche Seriennummer? Das ERP führt die Dokumentation automatisch mit – vom Wareneingang über die Fertigung bis zur Auslieferung. Bei Kundenrückfragen oder Qualitätsproblemen finden Sie in Sekunden, was Sie suchen. Für Automotive, Medizintechnik oder Luftfahrtzulieferer keine Option, sondern Voraussetzung.

Das sagen unsere Kunden über uns und unsere Leistungen

Krones: Digitale Konzernprozesse weltweit effizient vernetzt

Krones berichtet im Video über die Konzernanbindung mit SAP Business One und die Zusammenarbeit mit Versino.

Crown Technics: Mehr Transparenz für internationales Wachstum

Crown Technics Ltd. berichtet im Video, wie SAP Business One für Transparenz sorgt und gemeinsam mit Versino den Weg für internationales Wachstum ebnet.

Rocholz: Tradition trifft digitale Effizienz

Rocholz GmbH zeigt im Video, wie das traditionsreiche Familienunternehmen mit SAP Business One transparente Kennzahlen schafft, Prozesse verschlankt und gemeinsam mit Versino die Basis für nachhaltiges Wachstum legt.

Efinger-Instruments: Papierlose Medizintechnik

Efinger Instruments zeigt im Video, wie mit SAP Business One und dem Add-on eWorks – realisiert in Partnerschaft mit Versino – eine vollständig digitalisierte, transparente Fertigung entsteht.

Engel Naturtextilien: Nachhaltige Textilproduktion mit digitaler Transparenz

Durch die Einführung von SAP Business One gewann Engel deutlich mehr Transparenz, konnte Stücklisten und textile Prozesse problemlos abbilden, Abläufe vom Wareneingang bis zum Versand beschleunigen und weiteres Wachstum bei gleichbleibendem Personal effizient unterstützen.

Häufig gestellte Fragen

Was ein integriertes ERP-System für Fertigungsunternehmen konkret verändert.

Solange ein Betrieb wenige Produkte mit überschaubaren Stücklisten fertigt, funktionieren Tabellen und Insellösungen. Aber sobald Variantenvielfalt wächst, mehrstufige Baugruppen hinzukommen oder Kunden kürzere Lieferzeiten fordern, stößt dieses Modell an seine Grenzen. Stücklisten in Excel sind nicht mit dem Lager verknüpft, die Arbeitsvorbereitung plant an der Kapazität vorbei, und niemand sieht in Echtzeit, welcher Auftrag gerade wo in der Fertigung steckt. Ein integriertes ERP-System verbindet Konstruktion, Einkauf, Lager, Produktion und Versand auf einer gemeinsamen Datenbasis. Das bedeutet: Jede Änderung ist sofort überall sichtbar – und Entscheidungen basieren auf Fakten statt auf dem Bauchgefühl des Produktionsleiters.

Der häufigste Grund für ungeplante Stillstände in der diskreten Fertigung ist nicht Maschinenausfall – es ist fehlendes Material. Ein ERP-System löst Stücklisten gegen aktuelle Lagerbestände, offene Bestellungen und geplante Fertigungsaufträge auf. Der MRP-Lauf erkennt Engpässe, bevor sie entstehen, und erzeugt automatisch Bestellvorschläge mit den richtigen Mengen und Terminen. Sie sehen Wochen im Voraus, was fehlen wird – nicht erst, wenn der Werker an der Maschine steht und das Rohmaterial nicht da ist. Das allein spart vielen Betrieben Dutzende Produktionsstunden pro Monat.

Gerade für Auftragsfertiger ist ein ERP-System besonders wertvoll. Ob Einzelfertigung, Kleinserie oder konfigurierbare Produkte: Das System verwaltet auftragsbezogene Stücklisten, kalkuliert Herstellkosten vor Produktionsbeginn und verfolgt jeden Auftrag durch alle Fertigungsstufen. Am Ende sehen Sie pro Kundenauftrag, was geplant war und was tatsächlich verbraucht wurde – Material, Arbeitszeit und Fremdleistungen. Diese Transparenz ist entscheidend, wenn Sie in Angeboten saubere Margen kalkulieren und bei Nachkalkulation Abweichungen erkennen wollen, bevor sie sich in der nächsten Serie wiederholen.

Liefertreue ist in der Fertigung kein weiches Qualitätsmerkmal – sie entscheidet über Folgeaufträge und Kundenbeziehungen. Ein ERP-System macht Liefertermine belastbar, weil es den gesamten Auftragsfluss abbildet: vom verfügbaren Material über die geplante Kapazität bis zur realistischen Durchlaufzeit. Wenn der Vertrieb einen Liefertermin zusagt, basiert er auf echten Daten aus Lager und Produktion. Und wenn sich etwas verzögert – ein Lieferant liefert verspätet, eine Maschine fällt aus – sehen Sie sofort, welche Aufträge betroffen sind, und können Kunden proaktiv informieren statt hinterher zu telefonieren.

Für viele Fertigungsunternehmen ist Rückverfolgbarkeit keine Kür, sondern Pflicht – ob durch Kundenanforderungen, Branchennormen oder gesetzliche Vorgaben. Ein integriertes ERP-System dokumentiert Chargen- und Seriennummern automatisch über die gesamte Wertschöpfungskette: vom Wareneingang des Rohmaterials über jede Fertigungsstufe bis zur Auslieferung. Bei einer Reklamation finden Sie in Sekunden, welches Material in welchem Produkt verbaut wurde und welche weiteren Aufträge betroffen sein könnten. Für Zulieferer in Automotive, Medizintechnik oder Luftfahrt ist diese lückenlose Dokumentation Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit den großen OEMs.

Viele Fertigungsbetriebe kalkulieren Angebote auf Basis von Erfahrungswerten und Zuschlagssätzen, die seit Jahren nicht überprüft wurden. Ein ERP-System liefert die Daten für eine fundierte Vor- und Nachkalkulation: tatsächliche Materialkosten, gebuchte Arbeitszeiten, Ausschussquoten und Maschinenkosten pro Auftrag. Sie erkennen, welche Produkte wirklich profitabel sind, wo versteckte Kostentreiber sitzen und bei welchen Kunden Sie nachverhandeln sollten. Dieser Blick auf die echten Herstellkosten verändert oft das Preisverhalten eines Unternehmens grundlegend – und verbessert die Gesamtmarge messbar, ohne dass Sie mehr verkaufen müssen.