Was kostet SAP Business One?

Die Kosten für ein SAP Business One-Projekt variieren stark und sind abhängig von vielen Faktoren. Grundsätzlich lässt sich die Kostenstruktur in vier Kategorien aufteilen: die Kosten für die Implementierung der Software, die Kosten für den Betrieb des Systems, die Kosten für die Softwarelizenzen und die Kosten für die Schulungen Ihrer Mitarbeiter.

Implementierungskosten

Bei der Implementierung einer ERP-Software wie SAP Business One spielt die Vorgehensweise, wie das Projekt ausgeführt werden soll, eine ausschlaggebende Rolle für die daraus resultierenden Kosten. Verschiedene Branchen erfordern mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschiedliches Know-how, damit die Arbeitsabläufe des Unternehmens mit bestem Resultat im System abgebildet werden können. Auch der (branchen)spezifische Einsatz von Tools, die an die Software angeschlossen werden müssen, kann zu einem anderen Aufwand führen als bei einer Standardeinführung.

Für ein kosteneffizientes Projekt definieren wir deshalb an erster Stelle, welche Projektschritte für die Implementierung Ihres gewünschten Systemes notwendig sind und in welcher Konsequenz und Qualität diese Abläufe im Projekt dann auch befolgt werden.

Change Requests, das heißt Änderungsanforderungen an der Software, werden von uns in der Regel im Nachgang des Projektes eingearbeitet, um die Implementierung nicht aufgrund von Verzögerungen aus den geplanten Arbeitsschritten zu zerren. Dies trifft vor allem für Change Requests zu, welche nicht elementar für die Funktionsbereitstellung Ihrer gewünschten Lösung sind. Change Requests, die dagegen für einen GoLive erforderlich sind, werden im Rahmen der Pflichtenheft-Phase bearbeitet. Das Projekt wird in diesem Moment unterbrochen und unter Einbezug der Änderungsanforderungen neu aufgesetzt.

Die Versino hat durch ihre langjährigen Erfahrungen eine Vorgehensweise entwickelt, die eine optimale, effiziente und erfolgsversprechende Implementierung erwarten lässt. Die Projektschritte dieser Vorgehensweise sind folgende:

  1. Bedarfsanalyse
  2. Budgetangebot
  3. Bereitstellung einer vorkonfigurierten Testumgebung
  4. Key-User-Schulung
  5. Pflichtenheft
  6. Bereitstellung des Abnahmesystems, ggf. mit Individualentwicklung
  7. Systemabnahme durch den Kunden
  8. Werkvertrag
  9. Bereitstellung des Kundensystems, inkl. Konfiguration
  10. Prototyp I
  11. Datenübernahme Test
  12. Customizing
  13. Prototyp II
  14. Druckvorlagen
  15. End-User-Schulungen
  16. Finale Datenübernahme
  17. GoLive-Unterstützung

Betriebskosten

Sie können zwischen zwei Modellen wählen, wenn Sie SAP Business One betreiben wollen – entweder bei Ihnen vor Ort (OnPremise) oder in der Cloud.

OnPremise

Wenn Sie sich dazu entscheiden, das System als OnPremise-Lösung zu verwenden, wird die Lösung bei Ihnen vor Ort in Ihre bestehende IT-Infrastruktur eingebunden. Unter Umständen bedeutet das für Sie eine zusätzliche Investition in eben jene IT, sollten die bestehenden Hardware-Ressourcen nicht ausreichen. Ihre SAP-Lizenzen müssen Sie außerdem käuflich erwerben. Wartung und Support für diese Lizenzen werden dann zusätzlich mit 17 bzw. 5 Prozent des Lizenzwertes berechnet.

Cloud (SaaS)

Alternativ dazu können Sie sich aber auch für eine Auslagerung von SAP Business One in ein externes Rechenzentrum entscheiden. Bei dieser Software as a Service (SaaS) in der Cloud handelt es sich um eine monatliche Miete der erforderlichen IT-Ressourcen und Lizenzen. Wartung und Support werden hierbei nicht extra berechnet. Der Vorteil der Cloudlösung ergibt sich durch einen geringeren IT-Aufwand und eine klare Kostentransparenz. Details zu unserem Cloudangebot finden Sie hier.

Lizenzkosten

SAP unterscheidet bei der Lizenzierung von SAP Business One in drei Typen von Lizenzen. Eine detaillierte Darstellung aller Lizenzen mit den verfügbaren Funktionen können Sie hier abrufen: SAP Business One Funktionen nach Lizenzart.

 

Übersicht aller Funktionen und Rechte der SAP Business One Lizenzen

Übersicht aller Funktionen und Rechte der SAP Business One Lizenzen

Starter Package

Das Starter Package wurde für kleine Unternehmen mit bis zu fünf (5) Usern konzipiert. Es deckt die grundsätzlichen Unternehmensanforderungen an ein ERP-System ab: grundlegende Buchhaltung, Vertrieb, Einkauf, CRM-Funktionen und Lagerverwaltung. Als wachsendes Unternehmen erhalten Sie damit eine ausreichende Software-Grundlage, um Ihre Geschäftsprozesse in Gang zu bringen und zu verknüpfen. Haben Sie an Größe dazugewonnen und einen Bedarf von mehr als fünf (5) Usern entwickelt, so können Sie ohne Probleme auf die Standard-Version von SAP Business One umsteigen. Das Starter Package kostet 1.140 Euro pro User bzw. in der Cloud monatlich 29 Euro pro User.

 

Limited User

Der SAP Business One Limited User erhält eingeschränkten Zugriff auf das ERP-System in Abhängigkeit zum gewählten Fachbereich. Bei dieser Lizenzart wird unterschieden zwischen:

  1. Limited CRM User: Spezielle Lizenz für Mitarbeiter, die im Außendienst oder Vertrieb arbeiten.
  2. Limited Financials User: Lizenz für Mitarbeiter in der Buchhaltung.
  3. Limited Logistics User: Lizenz für Mitarbeiter, die im Lager arbeiten.

Eine detaillierte Abgrenzung der Lizenzarten und welche Funktionsberechtigungen mit ihnen verknüpft sind, können Sie diesem Dokument entnehmen. Der SAP Business One Limited User kostet 1.400 Euro bzw. 39 Euro pro User im Monat in der Cloud.

Professional User

Der SAP Business One Professional User wurde für Mitarbeiter konzipiert, die vollen Zugriff auf das SAP-System benötigen. Diese Lizenz hat einen Preis von 2.650 Euro bzw. 69 Euro pro User im Monat, wenn Sie sich für das Cloudmodell entscheiden.

Wartung und Support

Entscheiden Sie sich für das OnPremise-Betriebsmodell, berechnen wir 17% vom Lizenzwert für Wartung und Softwarepflege, und 5% für den Support. In der Cloud sind diese Kosten schon in den Kosten für den Systembetrieb enthalten.

Lizenzkosten für SAP Business One

Schulungskosten

Wir verfolgen prinzipiell das Konzept, dass Ihre End-User von Ihren Key-Usern direkt ausgebildet werden können. Die Ausbildung der Key-User ist ein Teil des Versino Implementierungsprozesses, bei dem Sie auch alle notwendigen Schulungsunterlagen bereitgestellt bekommen. Bei Bedarf stehen wir Ihnen aber natürlich auch für zusätzliche Schulungen von weiteren Mitarbeitern zur Verfügung.

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